Februar 19th, 2008
Der Schlittschuh ist eine an den Füßen angebrachte Vorrichtung mit Kufen zum Gleiten auf Eisflächen. Die Fortbewegung mit Schlittschuhen wird auch als Schlittschuhlaufen, Schlittschuh fahren oder Eislaufen bezeichnet. Vor 800 Jahren glitten in Holland Boten mit Eisenkufen an ihren Holzschuhen über die zugefrorenen Kanäle und überbrachten auf diese Weise eilige Nachrichten an adelige Empfänger. In den folgenden Jahrhunderten entwickelte sich das Schlittschuhlaufen zunächst zum Vergnügen des Adels, später auch zum Volkssport. Mitte des 18. Jahrhunderts wurden in Großbritannien die ersten Schlittschuhvereine gegründet.
In Holland, Friesland, Skandinavien, in der Schweiz, in Norddeutschland und Kanada erfreute sich das Weit- und Schnelllaufen größter Beliebtheit. Das berühmteste Beispiel ist die holländische traditionelle Elf-Städte-Tour, bei der an einem Tag elf Städte durchfahren und etwa 200 Kilometer zurückgelegt werden. Weitere Schlittschuhmarathons sind das „Vikingarännet“ über etwa 80 km von Uppsala nach Stockholm sowie der Weissensee-Eslaufmarathon.
Da man in der heutigen Zeit nicht mehr auf Natur-Eisflächen angewiesen ist, hat die beliebte Sportart Schlittschuhlaufen Einzug in nahezu alle Länder gehalten. Jede größere Stadt verfügt über ein Eishalle und zieht jeden Winter zahlreiche Besucher an. In der Weihnachtssaison werden auf großen Plätzen Freilufteisflächen angelegt, die neben den Weihnachtsmärkten Publikumsmagnete sind. Schlittschuh laufen lässt sich einfach erlernen. Wer als Kind Rollschuh gefahren ist oder Inlineskates, dem fällt es selbst als Anfänger nicht schwer, sich auf den Schlittschuhen zu halten. Es muss für den Anfang ja nicht der doppelte Rittberger sein, um mit der Familie oder im Freundeskreis Spaß auf dem Eis zu haben. Wer keine Schlittschuhe besitzt, kann sich preisgünstig welche leihen.
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Februar 19th, 2008
Der aus Österreich stammende Anton Gilbert Fuchs ging als erster in die Annalen der Weltmeistertitel ein. Als erster in der Geschichte des Eiskunstlaufes holte er sich 1896 den ersten Platz in der Wintersportdisziplin. Nicht nur, dass er ein bekannter Eiskunstläufer war, „nebenbei“ machte er sich auch als promovierter Forstwissenschaftler einen Namen. Aber noch weitere Legenden des Eiskunstlaufes machten neben den sportlichen Erfolgen in anderen Berufen Karriere. Im Eiskunstlauf das Traumpaar der 60 er Jahre schlechthin – Marika Kilius und Hans-Jürgen Bäumler - die im richtigen Leben gar kein Paar waren, spielten gemeinsam in zwei Spielfilmen mit, Hans-Jürgen Bäumler wurde ebenfalls als Schlagersänger und Fernsehmoderator bekannt. Im Jahr 2006 kehrten beide gemeinsam wieder auf den Bildschirm zurück. In der populären Show „Dancing on Ice“ waren beide Mitglied der Jury.
Obwohl der Deutsche Norbert Schramm nie den Weltmeistertitel holte, gehört er hierzulande dennoch zu den Legenden des Eiskunstlaufes. 1984 wechselte er zu den Profis und wurde Profiweltmeister in Washington D.C., USA. Er trat anschließend bei verschiedenen Eisshows auf. Seit 1988 ist er staatlich geprüfter Eislauflehrer. Norbert Schramm zog sich 1993 vom aktiven Eiskunstlaufen zurück, wagte aber 1997 ein Come Back. Von 2002 bis 2007 war er künstlerischer Leiter der Eisshows im Europa Park ind Rust. 2006 wurde er für die RTL-Live Shows „Dancing on Ice“ als Eislaufexperte und Trainer der Prominenten tätig.
Nicht zu vergessen ist natürlich Katarina Witt, die gleich mehrere Male den Weltmeistertitel und Olympisches Gold errang. Die erfolgreichste deutsche Eiskunstläuferin war unter anderem Jurorin bei „Let´s Dance“ und präsentierte auf ProSieben die Eislauf-Show „Stars auf Eis.
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Februar 19th, 2008
Wer die Küren der Weltmeister im Eiskunstlauf entweder im Fernsehen oder live miterlebt hat, wundert sich, dass selbst nach drei oder vier Minuten die Läufer so außer Atem sind, als hätten sie einen Langstreckensprint hingelegt, obwohl sie ja augenscheinlich „nur“ geglitten sind. Und in der Tat ist eine Kür im Eiskunstlauf anstrengender als man annimmt, und das notwendige Konditionstraining ist ein wesentlicher Bestandteil überhaupt, um die energiezehrende Arbeit bewerkstelligen zu können.
Bereits Kindern wird beim Training die Wichtigkeit des Konditionstrainings beim Eiskunstlauf nahe gelegt. Neben der Vermittlung der Laufsicherheit werden auch einfache Figuren gelaufen. Das Konditionstraining wird in Form von Schwimmen und Joggen durchgeführt – manchmal nicht gerade zur allgemeinen Begeisterung der kleinen Anfänger. Doch die richtige Kondition ist die Basis für einen zukünftigen Eiskunstläufer und selbst die Profis treten keine Trainingseinheit ohne das entsprechende Konditionstraining an. Begleitend zum Eiskunstlaufen wird von manchen Vereinen zusätzlich Ballettunterricht angeboten. Dies ist als Ergänzung für die Haltung sehr wichtig. Zusätzliche Kurse in Fitness, Aerobic und Dehnen sind eine wichtige Grundlage um beim Sport Muskel- bzw. Sehnenverletzungen zu vermeiden. Eine kalte Muskulatur zu Hochleistung aufgefordert führt im leichtesten Fall zum Muskelkater und endet oft mit einem Muskelfaserriss.
Das richtige Konditionstraining im Eiskunstlauf nimmt nicht selten mehrere Stunden in der Woche ein. Neben dem Training im Verein, in denen Haltung und Figuren geübt werden, kann das Konditionstraining auch außerhalb des Vereins vollzogen werden. Neben dem Klassiker Schwimmen, der den gesamten Organismus gleichmäßig trainiert, werden Inlineskating oder Laufen empfohlen. Kleinere Kinder sollten während des Trainings im Verein zum zusätzlichen Konditionstraining motiviert werden.
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Februar 19th, 2008
Der Eiskunstlauf wird bei internationalen Meisterschaften in vier Disziplinen durchgeführt. Dazu zählen das Einzellaufen, Paarlaufen, Eistanzen und Synchroneiskunstlauf. Das erste Eislaufhandbuch erschien 1772 in London. Leutnant Robert Jones von der Royal Artillery beschrieb in seiner „A treatise on skating“ verschiedene Figuren wie Kreise und Achten und gibt eine Anleitung, wie eine Wende von der Außenkante auf die Innenkante und umgekehrt zu vollführen sei.
Aus hartem Stahl gefertigte Kufen für den Eiskunstlauf sind 3 bis 4 Millimeter breit. Sie haben eine sehr geringfügige Konkavkurve, die die Ausführung von Drehungen und komplizierten Elementen gewährleistet. Die Nut im Blatt hat auf jeder Seite fein geschliffene Innen- und Außenkanten, die dem Eisläufer Steuerung und Beschleunigung ermöglichen. Die Zähne – oder Bezahnung – an der Frontseite des Blattes werden zum Absprung und als Zirkelpunkt für Pirouetten benutzt. Kufen haben unterschiedliche Fersenhöhen. Eistänzer tragen häufig eine hohe Ferse, die das Körpergewicht nach vorn an die Fersenballen drückt, damit gewinnt man eine bessere Steuerung bei Richtungsänderungen und schnellen Schritten.
Zu den Sprüngen zählen der Dreiersprung, der Salchow, Toeloop, der Rittberger, der Flip, der Lutz und der Axel. Diese Standardsprünge werden einfach, doppelt, dreifach und teilweise sogar vierfach gesprungen. Die Verbindungssprünge Spreizsprung, Euler – oder Thoren -, Oppacher, Walley und Jet Button gehören ebenso zum Repertoire.
Weitere bekannte Figuren im Einzel- und Paarlaufen sind die Biellmann-Pirouette, die Todesspirale sowie die geworfenen Sprünge, die man auch doppelt, dreifach, oder vierfach springen kann.
Die Disziplin Eiskunstlauf wird bereits von Kindern erlernt, die drei bis vier Jahre alt sind. Weltmeister und Olympiasieger haben diesen Sport ebenfalls in diesem Alter von der Pike auf gelernt und im Vergleich zu anderen Sportarten ist das Erlernen in jungen Jahren auch notwendig, um eine internationale Karriere im Eiskunstlauf durchhalten zu können.
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Februar 19th, 2008
Eishockey entstand zwischen 1840 und 1875 in Kanada, wo britische Soldaten das aus Schottland stammende Shinney auf Schnee und Eis spielten. Die Bezeichnung Hockey kommt aus dem Französischen und bedeutet etwa „krummer Stock“. Beim Eishockey handelt es sich um eine Mannschaftssportart, die mit fünf Feldspielern und einem Torwart auf einer etwa 60 m langen und 30 m breiten Eisfläche gespielt wird. Ziel des Spiels ist es, den so genannten Puck, eine kleine Hartgummischeibe, in das gegnerische Tor zu schieben oder zu schießen. Das Spiel ist im Allgemeinen sehr körperbetont. Durch so genannte Bodychecks ist es möglich, den Gegner seitlich zu verdrängen, um den Puck zu erobern. Eishockey ist die schnellste Mannschaftssportart, wobei der Puck sich mit bis zu 190 km/h. bewegt.
Das Spielfeld ist eine rechteckige Eisfläche, das 61 m lang und 30 m breit ist, die Ecken sind abgerundet. Es ist von einer ca. 1,20 m hohen Holz- oder Hartplastikbande umgeben, auf die aus Sicherheitsgründen eine Schutzglasscheibe aufgesetzt und hinter den Toren zusätzlich ein Fangnetz angebracht ist. Anstelle der aufgesetzten Schutzglasscheibe können auch Fangnetze oberhalb der Bande angebracht sein. Die Tore haben eine Höhe von etwa 1,20 m und eine Breite von gut 1,80 m. Pfosten und Latte sind rot gefärbt. Vor dem Tor ist ein halbkreisförmiger Torraum auf das Eis gezeichnet. In der Regel wird in Reihen bzw. Blöcken gespielt – das bedeutet, dass Stürmer und Verteidiger möglichst immer mit den gleichen Partnern spielen. Eine Mannschaft sollte vier Verteidigungsreihen (4 mal 2 Spieler = 8 Spieler) und vier Sturmreihen (4 mal 3 Spieler = 12 Spieler) besitzen. Mit zwei Torhütern erreicht man dann die Anzahl von 22 Spielern pro Team. Das Auswechseln von Feldspielern ist nicht nur während Spielunterbrechungen möglich, sondern kann auch „fliegend“ erfolgen. Um Verletzungen vorzubeugen, ist eine umfassende Schutzausrüstung vorgeschrieben.
Wer Eishockey spielen möchte, der sollte sich zuvor beim nächsten größeren Verein mehrere Probetrainingseinheiten gönnen.
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