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Eiskunstlauf Pirouette

März 19th, 2008

Eine Pirouette, die fester Bestandteil des Eiskunstlaufes ist, stammt ursprünglich aus dem Ballett. Es geht dabei um eine Drehung auf einem Bein. Es gibt eine Vielzahl von möglichen Pirouetten, aber alle fallen unter die drei folgenden Kategorien. Da wären zum einen die Stand-, Sitz- und Waagepirouetten. Alle Pirouetten können hierbei vorwärts oder rückwärts durchgeführt werden. Dies hat nichts mit der Drehrichtung zu tun, sondern mit dem Bein, mit dem man sie ausführt. Für einen gewöhnlichen Eiskunstläufer, der sich nach links dreht, werden die Vorwärtspirouette auf dem linken Fuß und die Rückwärtspirouette auf dem rechten Fuß durchgeführt.
Paarlaufpirouetten sind Pirouetten, die in der Paarposition durchführt werden. Es können entweder nebeneinander – side-by-side -, wobei jeder Partner einzeln die Pirouette ausführt oder in Paarpirouetten, in denen sich die Partner während einer Pirouette berühren, ausgeführt werden. Sie können in allen Standardpositionen durchgeführt werden, wobei die Positionen verändert werden.
Eine Pirouettenkombination ist eine Reihe von Pirouetten, bei der man die Position oder das Bein, oder beides, wechselt.
Bei einer Kür müssen im Eiskunstlauf standardmäßig verschiedene Pirouetten durchgeführt werden. Mindestens vier verschiedenen Pirouetten müssen von Senioren gezeigt werden und drei verschiedene von den Junioren, davon eine kombinierte und eine eingesprungene Pirouette. Pirouetten sollen mindestens sechs Drehungen und eine Kombination von Pirouetten mit insgesamt zehn Drehungen haben. In der Kombination von Pirouetten ist ein Fußwechsel bei einer Kür im Eiskunstlauf obligatorisch. Weitere Pirouettenkombinationen oder Pirouetten, die zusätzlich gezeigt werden, müssen nicht der Anzahl der Drehungen genügen.

Wer sich als Anfänger aufs Eis wagt, um Pirouetten zu üben, weiß, wie schwierig die Ausführung ist. Was bei Profis so leicht aussieht, führt bei ungeübten Läufern noch oft zu Stürzen.