April 1st, 2008
Der erste Weltmeister im Eiskunstlauf war – trotz der späteren Erfolge des Schweden Ulrich Salchow, der den Titel in den Jahren 1901 bis 1912 in Folge holte – der 1871 in Graz geborene Anton Gilbert Fuchs, der auch als Fortswissenschaftler promovierte. Er gewann 1896 die ersten Weltmeisterschaften im Eiskunstlaufen in Sankt Petersburg. 1906 wurde er in München zum zweiten Mal Weltmeister. Im Eiskunstlauf war Fuchs wie viele Wegbereiter der Disziplin Autodidakt.
Der Eislauflehrer einer der berühmtesten US-Eislauflegenden Richard Button sagte seinem Schüler, dass er nie ein guter Eiskunstläufer werden würde. Prompt wechselte Richard Button den Lehrer. Bereits nach fünf Jahren gewann er die erste nationale Meisterschaft, danach weitere sechs Mal. Als er mit 18 Student der Harvard-Universität wurde, trat er zur Winter-Olympiade in Grenoble an. Er gewann die Goldmedaille und wurde von 1948 bis 1952 fünf Jahre Weltmeister. Unter anderem sprang er 1949 als erster den Doppelaxel und 1951 als erster den dreifachen Rittberger. Danach beendete er seinen Amateurstatus und tourte – während er in Harvard Jura studierte – durch die Eisschows des Landes.
Der 1958 geborene US-Amerikaner Scott Hamilton war zu Beginn der achtziger Jahre der dominierende Eiskunstläufer und wurde von 1981 bis 1984 Weltmeister im Eiskunstlauf. Hamilton war der große Gegenspieler des deutschen Norbert Schramm, der ihn nie besiegen konnte.
Das Traumpaar des Eiskunstlaufes der sechziger Hans-Jürgen Bäumler und Marika Kilius wurden im Eiskunstlauf zur Sportlegende. Gemeinsam wurden sie im Paarlauf vier Mal Deutscher Meister, sechs Mal Europameister, zwei Mal Weltmeister im Eiskunstlauf (1963 und 1964) und gewannen zwei Silbermedaillen bei den Olympischen Winterspielen 1960 und 1964.
Die 1965 geborene Katarina Witt ist die erfolgreichste deutsche Eiskunstläuferin und eine der erfolgreichsten in der Geschichte der Olympischen Spiele.
1983 gewann sie ihre erste Goldmedaille bei den Europameisterschaften, fünf Mal (1984-88) konnte sie diesen Erfolg wiederholen. Hinzu kamen vier Weltmeistertitel (1984, 1985, 1987 und 1988) und zweimal olympisches Gold 1984 in Sarajewo und 1988 in Calgary.
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März 19th, 2008
Eine Pirouette, die fester Bestandteil des Eiskunstlaufes ist, stammt ursprünglich aus dem Ballett. Es geht dabei um eine Drehung auf einem Bein. Es gibt eine Vielzahl von möglichen Pirouetten, aber alle fallen unter die drei folgenden Kategorien. Da wären zum einen die Stand-, Sitz- und Waagepirouetten. Alle Pirouetten können hierbei vorwärts oder rückwärts durchgeführt werden. Dies hat nichts mit der Drehrichtung zu tun, sondern mit dem Bein, mit dem man sie ausführt. Für einen gewöhnlichen Eiskunstläufer, der sich nach links dreht, werden die Vorwärtspirouette auf dem linken Fuß und die Rückwärtspirouette auf dem rechten Fuß durchgeführt.
Paarlaufpirouetten sind Pirouetten, die in der Paarposition durchführt werden. Es können entweder nebeneinander – side-by-side -, wobei jeder Partner einzeln die Pirouette ausführt oder in Paarpirouetten, in denen sich die Partner während einer Pirouette berühren, ausgeführt werden. Sie können in allen Standardpositionen durchgeführt werden, wobei die Positionen verändert werden.
Eine Pirouettenkombination ist eine Reihe von Pirouetten, bei der man die Position oder das Bein, oder beides, wechselt.
Bei einer Kür müssen im Eiskunstlauf standardmäßig verschiedene Pirouetten durchgeführt werden. Mindestens vier verschiedenen Pirouetten müssen von Senioren gezeigt werden und drei verschiedene von den Junioren, davon eine kombinierte und eine eingesprungene Pirouette. Pirouetten sollen mindestens sechs Drehungen und eine Kombination von Pirouetten mit insgesamt zehn Drehungen haben. In der Kombination von Pirouetten ist ein Fußwechsel bei einer Kür im Eiskunstlauf obligatorisch. Weitere Pirouettenkombinationen oder Pirouetten, die zusätzlich gezeigt werden, müssen nicht der Anzahl der Drehungen genügen.
Wer sich als Anfänger aufs Eis wagt, um Pirouetten zu üben, weiß, wie schwierig die Ausführung ist. Was bei Profis so leicht aussieht, führt bei ungeübten Läufern noch oft zu Stürzen.
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März 4th, 2008
Wer in Nürnberg das Eiskunstlaufen erlernen oder ausüben will, dem bietet sich neben dem Besuch der Eishalle eine lohnenswerte Mitgliedschaft im ECN. Der ECN Nürnberg – Eislaufclub Nürnberg e.V. bietet Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen breites Angebot an sportlicher Betätigung gerade in Bezug auf den Eiskunstlauf. Das beliebte Eislaufen, Eistanz, Rollschuhlaufen, Inlineskating und Eisstockschiessen sind Sportarten, die von der ganzen Familie ausgeübt werden können.
Drei professionelle Trainer begleiten die Eissportfans individuell von den Anfängen bis hin zum Turniersport. Mit viel Praxis- und Wettbewerbserfahrung bieten die Trainer Motivation und abgestimmte Lehrprogramme.
Ab drei Jahren können Kinder im EC Nürnberg den Eiskunstlauf erlernen. Freude und Spaß am Sport stehen dabei immer im Vordergrund. So kann es der Anfänger bis zum Meisterschaftsläufer schaffen, wenn er unter professioneller Anleitung ausreichend trainiert. Denn dieser Weg setzt Fähigkeiten und Fertigkeiten voraus: Genauigkeit, Ausdauer, Koordination von Bewegungsabläufen und Gefühl für Takt. Dafür wird er schließlich mit der Teilnahme an Prüfungen, Pokalen und Meisterschaften belohnt.
Freunde des Eiskunstlauf in Nürnberg konnten sich im Jahr 2006 von einer besonderen Show begeistern lassen: „Peter Pan on Ice“. Der Mix aus professionellem Eiskunstlauf, Akrobatik, extravaganten Kostümen und sensationellen Flugszenen begeisterte im April Groß und Klein. Die Show bot Spannung und Unterhaltung für die ganze Familie. Regisseur und Choreograf Robin Cousins gelang dabei eine spektakuläre Show rund um die wahre Bedeutung von Familie. Peter Pan on Ice erzählt die weltberühmte Geschichte eines Jungen, der niemals erwachsen werden will. Zusammen mit den Verlorenen Jungs und seiner Glücksfee Glöckchen lebt Peter Pan auf der kleinen Insel Nimmerland und erlebt die spannendsten Abenteuer. Mit seinen beliebten Helden und gefürchteten Bösewichten in ständiger Interaktion mit dem Publikum richtete sich Peter Pan on Ice vor allem an Kinder und ihre Familien. Dabei konnten sich die Zuschauer auf den gleichen Qualitäts-Standard und die Liebe zum Detail freuen, die Holdiay on Ice weltberühmt gemacht haben.
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Februar 19th, 2008
Der aus Österreich stammende Anton Gilbert Fuchs ging als erster in die Annalen der Weltmeistertitel ein. Als erster in der Geschichte des Eiskunstlaufes holte er sich 1896 den ersten Platz in der Wintersportdisziplin. Nicht nur, dass er ein bekannter Eiskunstläufer war, „nebenbei“ machte er sich auch als promovierter Forstwissenschaftler einen Namen. Aber noch weitere Legenden des Eiskunstlaufes machten neben den sportlichen Erfolgen in anderen Berufen Karriere. Im Eiskunstlauf das Traumpaar der 60 er Jahre schlechthin – Marika Kilius und Hans-Jürgen Bäumler - die im richtigen Leben gar kein Paar waren, spielten gemeinsam in zwei Spielfilmen mit, Hans-Jürgen Bäumler wurde ebenfalls als Schlagersänger und Fernsehmoderator bekannt. Im Jahr 2006 kehrten beide gemeinsam wieder auf den Bildschirm zurück. In der populären Show „Dancing on Ice“ waren beide Mitglied der Jury.
Obwohl der Deutsche Norbert Schramm nie den Weltmeistertitel holte, gehört er hierzulande dennoch zu den Legenden des Eiskunstlaufes. 1984 wechselte er zu den Profis und wurde Profiweltmeister in Washington D.C., USA. Er trat anschließend bei verschiedenen Eisshows auf. Seit 1988 ist er staatlich geprüfter Eislauflehrer. Norbert Schramm zog sich 1993 vom aktiven Eiskunstlaufen zurück, wagte aber 1997 ein Come Back. Von 2002 bis 2007 war er künstlerischer Leiter der Eisshows im Europa Park ind Rust. 2006 wurde er für die RTL-Live Shows „Dancing on Ice“ als Eislaufexperte und Trainer der Prominenten tätig.
Nicht zu vergessen ist natürlich Katarina Witt, die gleich mehrere Male den Weltmeistertitel und Olympisches Gold errang. Die erfolgreichste deutsche Eiskunstläuferin war unter anderem Jurorin bei „Let´s Dance“ und präsentierte auf ProSieben die Eislauf-Show „Stars auf Eis.
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Februar 19th, 2008
Wer die Küren der Weltmeister im Eiskunstlauf entweder im Fernsehen oder live miterlebt hat, wundert sich, dass selbst nach drei oder vier Minuten die Läufer so außer Atem sind, als hätten sie einen Langstreckensprint hingelegt, obwohl sie ja augenscheinlich „nur“ geglitten sind. Und in der Tat ist eine Kür im Eiskunstlauf anstrengender als man annimmt, und das notwendige Konditionstraining ist ein wesentlicher Bestandteil überhaupt, um die energiezehrende Arbeit bewerkstelligen zu können.
Bereits Kindern wird beim Training die Wichtigkeit des Konditionstrainings beim Eiskunstlauf nahe gelegt. Neben der Vermittlung der Laufsicherheit werden auch einfache Figuren gelaufen. Das Konditionstraining wird in Form von Schwimmen und Joggen durchgeführt – manchmal nicht gerade zur allgemeinen Begeisterung der kleinen Anfänger. Doch die richtige Kondition ist die Basis für einen zukünftigen Eiskunstläufer und selbst die Profis treten keine Trainingseinheit ohne das entsprechende Konditionstraining an. Begleitend zum Eiskunstlaufen wird von manchen Vereinen zusätzlich Ballettunterricht angeboten. Dies ist als Ergänzung für die Haltung sehr wichtig. Zusätzliche Kurse in Fitness, Aerobic und Dehnen sind eine wichtige Grundlage um beim Sport Muskel- bzw. Sehnenverletzungen zu vermeiden. Eine kalte Muskulatur zu Hochleistung aufgefordert führt im leichtesten Fall zum Muskelkater und endet oft mit einem Muskelfaserriss.
Das richtige Konditionstraining im Eiskunstlauf nimmt nicht selten mehrere Stunden in der Woche ein. Neben dem Training im Verein, in denen Haltung und Figuren geübt werden, kann das Konditionstraining auch außerhalb des Vereins vollzogen werden. Neben dem Klassiker Schwimmen, der den gesamten Organismus gleichmäßig trainiert, werden Inlineskating oder Laufen empfohlen. Kleinere Kinder sollten während des Trainings im Verein zum zusätzlichen Konditionstraining motiviert werden.
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