Februar 19th, 2008
Der Eiskunstlauf wird bei internationalen Meisterschaften in vier Disziplinen durchgeführt. Dazu zählen das Einzellaufen, Paarlaufen, Eistanzen und Synchroneiskunstlauf. Das erste Eislaufhandbuch erschien 1772 in London. Leutnant Robert Jones von der Royal Artillery beschrieb in seiner „A treatise on skating“ verschiedene Figuren wie Kreise und Achten und gibt eine Anleitung, wie eine Wende von der Außenkante auf die Innenkante und umgekehrt zu vollführen sei.
Aus hartem Stahl gefertigte Kufen für den Eiskunstlauf sind 3 bis 4 Millimeter breit. Sie haben eine sehr geringfügige Konkavkurve, die die Ausführung von Drehungen und komplizierten Elementen gewährleistet. Die Nut im Blatt hat auf jeder Seite fein geschliffene Innen- und Außenkanten, die dem Eisläufer Steuerung und Beschleunigung ermöglichen. Die Zähne – oder Bezahnung – an der Frontseite des Blattes werden zum Absprung und als Zirkelpunkt für Pirouetten benutzt. Kufen haben unterschiedliche Fersenhöhen. Eistänzer tragen häufig eine hohe Ferse, die das Körpergewicht nach vorn an die Fersenballen drückt, damit gewinnt man eine bessere Steuerung bei Richtungsänderungen und schnellen Schritten.
Zu den Sprüngen zählen der Dreiersprung, der Salchow, Toeloop, der Rittberger, der Flip, der Lutz und der Axel. Diese Standardsprünge werden einfach, doppelt, dreifach und teilweise sogar vierfach gesprungen. Die Verbindungssprünge Spreizsprung, Euler – oder Thoren -, Oppacher, Walley und Jet Button gehören ebenso zum Repertoire.
Weitere bekannte Figuren im Einzel- und Paarlaufen sind die Biellmann-Pirouette, die Todesspirale sowie die geworfenen Sprünge, die man auch doppelt, dreifach, oder vierfach springen kann.
Die Disziplin Eiskunstlauf wird bereits von Kindern erlernt, die drei bis vier Jahre alt sind. Weltmeister und Olympiasieger haben diesen Sport ebenfalls in diesem Alter von der Pike auf gelernt und im Vergleich zu anderen Sportarten ist das Erlernen in jungen Jahren auch notwendig, um eine internationale Karriere im Eiskunstlauf durchhalten zu können.
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Februar 13th, 2008
Wie sieht es aus, wenn eine Synchroneiskunstlauf-Mannschaft nach Oberstdorf zur Deutschen Meisterschaft im Eiskunstlauf fährt? Ein Bus, 20 Läufer, Trainerstab, Management und bis oben hin voll mit Equipment. Ein kleines Hotel ist hier unterwegs. Der Bus mobiler als Schlafraum und als Meetingpoint für Videoauswertungen.
Jeder der 20 Läufer des Team Berlin 1 ist hoch motiviert, um als Titelverteidiger des letzten Jahres diese Leistung zu wiederholen. Dann bereits zum 12. Mal in Serie. Niemand möchte an diesem Ziel zweifeln, denn es geht für die Berliner Synchronläufer nicht nur um den nationalen Titel, sondern ebenso um die Qualifikation zur WM in Kanada Anfang April 2007.
Deshalb ist das Comeback des Team Berlin 1 in diesem Jahr Pflicht. Mit Andreas Fischer und Andrea Dohany verpflichteten die Berliner ein Top-Gespann mit viel Erfahrung mit dem Team und mit dem Synchronsport. Andrea Dohany gilt als Star-Choreographin und ist selbst mehrmalige Weltmeisterin mit ihrem Team Surprise aus Schweden. Sie sieht das Team Berlin 1 schon lange auf einem Podestplatz bei einer WM und glaubt fest an das Potential der jungen Sportler.
Nach einer sehr erfolgreichen Saison 06 mit dem Sieg in Mailand beim Spring Cup gegen direkte WM-Konkurrenz und dem Gewinn der Silbermedaille im heimischen Eisstadion des Cup of Berlin 2006 gegen starke Skandinavier, fand sich das Team bei der WM 2006 in Prag auf einem enttäuschenden 8. Platz wieder. Nach einem schweren Sturz mit deutlichem Punkteverlust, verloren die Berliner den internationalen Anschluss und damit auch den zweiten Startplatz für die nächste WM in Kanada. Bittere Bilanz, wenn man sich die Entwicklung des Teams gerade auf internationalem Parkett anschaut.Das Team selbst ist nach Angaben des Managements gut besetzt und hoch motiviert. Nach Monate langer Trainingsarbeit für eine Eislauf-Show, ist nun auch wieder Theresa Schumann zurück und möchte mit ihrem Team zum 12. Meistertitel antreten und alles geben. Bei RTL schaffte sie es bis ins Finale. Theresa Schumann war genau wie Annette Dytrt und Silvio Smalun von der Sperre der ISU bedroht, doch die Deutsche Eislauf Union steht hinter den Sportlern.
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Februar 13th, 2008
Team Berlin 1 verteidigt souverän den Titel
Sport
Pressemitteilung von: Team Berlin 1
PR Agentur: Robert SchünemannMit über 30 Punkten Vorsprung zum Zweitplatzierten zeigen die Berliner in Oberstdorf wieder einmal ihre Klasse mit dem Anspruch auch zukünftig ganz weit vorn zu stehen, national wie international. Bei den Deutschen Meisterschaften 2007 gewinnen sie den 12. Meistertitel in Serie und qualifizieren sich für die WM in Kanada. Insgesamt drei Meistertitel holt die “Team Berlin Familie” in die Hauptstadt.
Damit hat der Leistungsstandort Berlin für Synchron-Eiskunstlauf seine Ausnahmestellung unterstrichen.
Der Vizemeister, die “United Angels” und die anderen Mannschaften, haben sich in Oberstdorf ganz unterschiedlich präsentiert. Die Stuttgarter haben es auf respektable 148,52 Punkte vor den “Skating Mystery” (120,15) gebracht. Die Chemnitzer kämpfen in dieser Saison mit Läufermangel und mussten Doppelläufer bei den Junioren und Senioren anmelden. Diese Doppelbelastung kostet Punkte. Die Shooting Stars aus Mannheim (113,27) duellierten sich mit dem Schweizer Gast-Team “Cool Dreams” (100,49) und schafften noch den Sprung auf den vierten Platz (KP 5. Platz). Die erhoffte Neubildung von weiteren nationalen Synchronteams durch die 16-Läufer-Rgel blieb aus. Vielleicht haben wir im nächsten Jahr wieder mehr als zehn Team-Meldungen, wie wir es aus der Vergangenheit kennen.
Sichtlich erleichtert schauen die 16 Läufer und Läuferinnen des “Team Berlin 1″ auf die Anzeigentafel, als die Wertungen der “United Angels” aus Stuttgart erscheinen. Es geht schließlich um die WM-Qualifikation und das Ziel, Deutschland wieder unter die Elite-Nationen zu führen. Nach dem misslungenen WM-Auftritt in Prag 2006, ist nun der erste Meilenstein erreicht. Der Maßstab für das Team Berlin 1 soll die internationale Spitze sein. Konkurrenten sind die USA und Canada oder sogar Finnland oder Schweden. Danach will das Team gemessen werden. Zur Kurzprogramm-Musik zu Elton John “Your Song” und mit der rockigen Kür-Nummer “Irgendwann in Mexico” setzten sich die Berliner mit klarem Abstand durch. Mit insgesamt 181,97 Punkten eine aussichtsreiche Ausgangslage.
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Januar 15th, 2008
Der Eiskunstlauf ist eine Form des Eislaufs, bei dem es auf die kunstvolle Ausführung von Sprüngen, Pirouetten und Schritten ankommt. Es gibt internationale Eiskunstlaufwettbewerbe, wie z. B. Weltmeisterschaft, und Eiskunstlauf ist auch eine offizielle Disziplin bei den Olympischen Winterspielen.
Dieser Sport ist mit dem Schaugeschäft verwoben, als „großartige Schau“, bei der man die Eiskunstläufer nicht beurteilt, und es ist üblich geworden, dass am Ende mancher Wettbewerbe ein Schaulaufen stattfindet. Viele Eiskunstläufer wirken während und nach ihrer Amateurkarriere dabei mit.
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