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Eiskunstlauf WM-Kür der Damen

April 29th, 2008

Wer kennt sie nicht – die legendären Auftritte von Katarina Witt während der Eiskunstlauf WMs, in denen sie im Zuge der Kür der Damen ihre Triumphe feierte.
Die vierfache Titelträgerin Michelle Kwan war seit ihrem ersten Sieg 1996 in Edmonton als Nachfolgerin Katarina Witts im Gespräch. Gegenwärtig machen sich insbesondere japanische Läuferinnen einen Namen bei der Kür der Damen der Eiskunstlauf WMs.
Was dabei so leicht aussieht, ist das Resultat von oft jahrzehntelanger harter Arbeit. Wer den Weltmeistertitel gewinnen will, muss diszipliniert sein und jeden Tag ein hartes und anstrengendes Training absolvieren. Eine Kür dauert zwar nur einige Minuten, der Weg dahin dauert allerdings Jahre.
Die Dauer einer Kür beträgt bei den Herren 4 Minuten 30 Sekunden (Junioren 4 Minuten), bei den Damen 4 Minuten (Junioren 3 Minuten 30 Sekunden). Die Kür darf jeweils 10 Sekunden über oder unter dem Zeitlimit liegen. Wird das Kürprogramm nicht innerhalb des Zeitlimits beendet, gibt es einen Abzug von 1.0 Punkten für jeweils fünf Sekunden Zeitüberschreitung. Der Zeitnehmer muss dabei die Preisrichter informieren.
Die Kür besteht aus einem gut ausgeglichenen Programm der Elemente, da heißt, dass
alle Elemente mit Verbindungsschritten verschiedener Art und anderen Kürelementen verknüpft werden, und das in Übereinstimmung mit der Musik und unter Ausnutzung der vollen Eisfläche. Die Musik ist dabei von der Sportlerin frei wählbar. Die Anzahl der Elemente ist ausschlaggebend für die Technikwertung.
Ein gut ausgeglichenes Seniorprogramm bei der Kür der Damen muss Folgendes beinhalten: höchstens sieben Sprungelemente, darunter muss ein Axel Paulsen präsentiert werden; mindestens vier verschiedene Pirouetten, davon eine kombinierte, eine eingesprungene und eine nur mit einer Position; höchstens zwei Schrittfolgen mit Spiralenschrittfolgen, Längsschrittfolgen, Kreisschrittfolgen und Serpentinenschrittfolgen.