Eiskunstlaufen
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Eiskunstlauf WM

April 15th, 2008

Die Eiskunstlauf WM ist eine jährlich von der Internationalen Eislaufunion ausgetragene Veranstaltung, bei denen in vier Disziplinen Welttitelträger ermittelt werden. Im Jahr 2008 werden sie vom 17. bis 23. März in Göteborg, im Jahr 2009 vom 23. bis 29. März in Los Angeles stattfinden.
Es werden Einzelwettbewerbe der Herren und Damen sowie im Paarlaufen bewertet. Seit 1952 gibt es die Disziplin des Eistanzes.
Die Eiskunstlauf WM fand während des Ersten und Zweiten Weltkrieges nicht statt. Im Jahre 1961 wurde die in Prag geplante WM abgesagt, weil zuvor die Mannschaft aus den USA mit dem Flugzeug abgestürzt war.
Die erste Weltmeisterschaft wurde 1896 in Sankt Petersburg ausgetragen. Zunächst wurden die Wettkämpfe ausschließlich für die Einzelwettbewerbe der Herren organisiert. Zehn Jahre später durften auch die Damen ihre Künste präsentieren. 1908 kam die Disziplin des Paarlaufens hinzu. Der erste Weltmeister überhaupt im Eiskunstlauf war Gilbert Fuchs, der aus Graz stammt und für einen Münchener Verein für Deutschland – beziehungsweise das damalige Deutsche Reich – antrat.
Der aus Schweden stammende Ulrich Salchow, nach dem der berühmte Sprung benannt wurde, gewann den begehrten Titel beinahe in Folge von 1901 bis 1912. Da er die Eiskunstlauf WM 1906 in München abgesagt hatte – Grund war die Dauerfehde zwischen ihm und Gilbert Fuchs – gewann diese WM Gilbert Fuchs.
Zwischen den Jahren 1948 und 1959 gewannen die US-Amerikaner in Folge den Titel im Einzelwettbewerb der Herren. Dies lag nicht zuletzt an den besseren Trainingsbedingungen in den USA während des Zweiten Weltkrieges, da die Europäer wesentlich mehr in den Krieg involviert waren. Zum anderen gewann mehrere Male hintereinander einer der Legenden des Eiskunstlaufes – Richard (Dick) Button – die Weltmeisterschaft. Dick Button wurden während seiner Jugend von einem seiner Trainer vorausgesagt, dass aus ihm niemals ein guter Eiskunstläufer werden würde.

Eiskunstlauf Weltmeister

April 1st, 2008

Der erste Weltmeister im Eiskunstlauf war – trotz der späteren Erfolge des Schweden Ulrich Salchow, der den Titel in den Jahren 1901 bis 1912 in Folge holte – der 1871 in Graz geborene Anton Gilbert Fuchs, der auch als Fortswissenschaftler promovierte. Er gewann 1896 die ersten Weltmeisterschaften im Eiskunstlaufen in Sankt Petersburg. 1906 wurde er in München zum zweiten Mal Weltmeister. Im Eiskunstlauf war Fuchs wie viele Wegbereiter der Disziplin Autodidakt.

Der Eislauflehrer einer der berühmtesten US-Eislauflegenden Richard Button sagte seinem Schüler, dass er nie ein guter Eiskunstläufer werden würde. Prompt wechselte Richard Button den Lehrer. Bereits nach fünf Jahren gewann er die erste nationale Meisterschaft, danach weitere sechs Mal. Als er mit 18 Student der Harvard-Universität wurde, trat er zur Winter-Olympiade in Grenoble an. Er gewann die Goldmedaille und wurde von 1948 bis 1952 fünf Jahre Weltmeister. Unter anderem sprang er 1949 als erster den Doppelaxel und 1951 als erster den dreifachen Rittberger. Danach beendete er seinen Amateurstatus und tourte – während er in Harvard Jura studierte – durch die Eisschows des Landes.

Der 1958 geborene US-Amerikaner Scott Hamilton war zu Beginn der achtziger Jahre der dominierende Eiskunstläufer und wurde von 1981 bis 1984 Weltmeister im Eiskunstlauf. Hamilton war der große Gegenspieler des deutschen Norbert Schramm, der ihn nie besiegen konnte.
Das Traumpaar des Eiskunstlaufes der sechziger Hans-Jürgen Bäumler und Marika Kilius wurden im Eiskunstlauf zur Sportlegende. Gemeinsam wurden sie im Paarlauf vier Mal Deutscher Meister, sechs Mal Europameister, zwei Mal Weltmeister im Eiskunstlauf (1963 und 1964) und gewannen zwei Silbermedaillen bei den Olympischen Winterspielen 1960 und 1964.

Die 1965 geborene Katarina Witt ist die erfolgreichste deutsche Eiskunstläuferin und eine der erfolgreichsten in der Geschichte der Olympischen Spiele.
1983 gewann sie ihre erste Goldmedaille bei den Europameisterschaften, fünf Mal (1984-88) konnte sie diesen Erfolg wiederholen. Hinzu kamen vier Weltmeistertitel (1984, 1985, 1987 und 1988) und zweimal olympisches Gold 1984 in Sarajewo und 1988 in Calgary.

Eiskunstlauf Pirouette

März 19th, 2008

Eine Pirouette, die fester Bestandteil des Eiskunstlaufes ist, stammt ursprünglich aus dem Ballett. Es geht dabei um eine Drehung auf einem Bein. Es gibt eine Vielzahl von möglichen Pirouetten, aber alle fallen unter die drei folgenden Kategorien. Da wären zum einen die Stand-, Sitz- und Waagepirouetten. Alle Pirouetten können hierbei vorwärts oder rückwärts durchgeführt werden. Dies hat nichts mit der Drehrichtung zu tun, sondern mit dem Bein, mit dem man sie ausführt. Für einen gewöhnlichen Eiskunstläufer, der sich nach links dreht, werden die Vorwärtspirouette auf dem linken Fuß und die Rückwärtspirouette auf dem rechten Fuß durchgeführt.
Paarlaufpirouetten sind Pirouetten, die in der Paarposition durchführt werden. Es können entweder nebeneinander – side-by-side -, wobei jeder Partner einzeln die Pirouette ausführt oder in Paarpirouetten, in denen sich die Partner während einer Pirouette berühren, ausgeführt werden. Sie können in allen Standardpositionen durchgeführt werden, wobei die Positionen verändert werden.
Eine Pirouettenkombination ist eine Reihe von Pirouetten, bei der man die Position oder das Bein, oder beides, wechselt.
Bei einer Kür müssen im Eiskunstlauf standardmäßig verschiedene Pirouetten durchgeführt werden. Mindestens vier verschiedenen Pirouetten müssen von Senioren gezeigt werden und drei verschiedene von den Junioren, davon eine kombinierte und eine eingesprungene Pirouette. Pirouetten sollen mindestens sechs Drehungen und eine Kombination von Pirouetten mit insgesamt zehn Drehungen haben. In der Kombination von Pirouetten ist ein Fußwechsel bei einer Kür im Eiskunstlauf obligatorisch. Weitere Pirouettenkombinationen oder Pirouetten, die zusätzlich gezeigt werden, müssen nicht der Anzahl der Drehungen genügen.

Wer sich als Anfänger aufs Eis wagt, um Pirouetten zu üben, weiß, wie schwierig die Ausführung ist. Was bei Profis so leicht aussieht, führt bei ungeübten Läufern noch oft zu Stürzen.

Eiskunstlauf Nürnberg

März 4th, 2008

Wer in Nürnberg das Eiskunstlaufen erlernen oder ausüben will, dem bietet sich neben dem Besuch der Eishalle eine lohnenswerte Mitgliedschaft im ECN. Der ECN Nürnberg – Eislaufclub Nürnberg e.V. bietet Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen breites Angebot an sportlicher Betätigung gerade in Bezug auf den Eiskunstlauf. Das beliebte Eislaufen, Eistanz, Rollschuhlaufen, Inlineskating und Eisstockschiessen sind Sportarten, die von der ganzen Familie ausgeübt werden können.
Drei professionelle Trainer begleiten die Eissportfans individuell von den Anfängen bis hin zum Turniersport. Mit viel Praxis- und Wettbewerbserfahrung bieten die Trainer Motivation und abgestimmte Lehrprogramme.
Ab drei Jahren können Kinder im EC Nürnberg den Eiskunstlauf erlernen. Freude und Spaß am Sport stehen dabei immer im Vordergrund. So kann es der Anfänger bis zum Meisterschaftsläufer schaffen, wenn er unter professioneller Anleitung ausreichend trainiert. Denn dieser Weg setzt Fähigkeiten und Fertigkeiten voraus: Genauigkeit, Ausdauer, Koordination von Bewegungsabläufen und Gefühl für Takt. Dafür wird er schließlich mit der Teilnahme an Prüfungen, Pokalen und Meisterschaften belohnt.

Freunde des Eiskunstlauf in Nürnberg konnten sich im Jahr 2006 von einer besonderen Show begeistern lassen: „Peter Pan on Ice“.  Der Mix aus professionellem Eiskunstlauf, Akrobatik, extravaganten Kostümen und sensationellen Flugszenen begeisterte im April Groß und Klein. Die Show bot Spannung und Unterhaltung für die ganze Familie. Regisseur und Choreograf Robin Cousins gelang dabei eine spektakuläre Show rund um die wahre Bedeutung von Familie. Peter Pan on Ice erzählt die weltberühmte Geschichte eines Jungen, der niemals erwachsen werden will. Zusammen mit den Verlorenen Jungs und seiner Glücksfee Glöckchen lebt Peter Pan auf der kleinen Insel Nimmerland und erlebt die spannendsten Abenteuer. Mit seinen beliebten Helden und gefürchteten Bösewichten in ständiger Interaktion mit dem Publikum richtete sich Peter Pan on Ice vor allem an Kinder und ihre Familien. Dabei konnten sich die Zuschauer auf den gleichen Qualitäts-Standard und die Liebe zum Detail freuen, die Holdiay on Ice weltberühmt gemacht haben.

Schlittschuh laufen

Februar 19th, 2008

Der Schlittschuh ist eine an den Füßen angebrachte Vorrichtung mit Kufen zum Gleiten auf Eisflächen. Die Fortbewegung mit Schlittschuhen wird auch als Schlittschuhlaufen, Schlittschuh fahren oder Eislaufen bezeichnet. Vor 800 Jahren glitten in Holland Boten mit Eisenkufen an ihren Holzschuhen über die zugefrorenen Kanäle und überbrachten auf diese Weise eilige Nachrichten an adelige Empfänger. In den folgenden Jahrhunderten entwickelte sich das Schlittschuhlaufen zunächst zum Vergnügen des Adels, später auch zum Volkssport. Mitte des 18. Jahrhunderts wurden in Großbritannien die ersten Schlittschuhvereine gegründet.
In Holland, Friesland, Skandinavien, in der Schweiz, in Norddeutschland und Kanada erfreute sich das Weit- und Schnelllaufen größter Beliebtheit. Das berühmteste Beispiel ist die holländische traditionelle Elf-Städte-Tour, bei der an einem Tag elf Städte durchfahren und etwa 200 Kilometer zurückgelegt werden. Weitere Schlittschuhmarathons sind das „Vikingarännet“ über etwa 80 km von Uppsala nach Stockholm sowie der Weissensee-Eslaufmarathon.
Da man in der heutigen Zeit nicht mehr auf Natur-Eisflächen angewiesen ist, hat die beliebte Sportart Schlittschuhlaufen Einzug in nahezu alle Länder gehalten. Jede größere Stadt verfügt über ein Eishalle und zieht jeden Winter zahlreiche Besucher an. In der Weihnachtssaison werden auf großen Plätzen Freilufteisflächen angelegt, die neben den Weihnachtsmärkten Publikumsmagnete sind. Schlittschuh laufen lässt sich einfach erlernen. Wer als Kind Rollschuh gefahren ist oder Inlineskates, dem fällt es selbst als Anfänger nicht schwer, sich auf den Schlittschuhen zu halten. Es muss für den Anfang ja nicht der doppelte Rittberger sein, um mit der Familie oder im Freundeskreis Spaß auf dem Eis zu haben. Wer keine Schlittschuhe besitzt, kann sich preisgünstig welche leihen.